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Auch dieses Jahr waren wir schon wieder unterwegs. Beim Preis der Besten in Kurtscheid konnten Erik Oese und Prinz sich den 4. Platz erturnen. In Lungkwitz waren Gruppe II und III mit Morgenstern und Calvador am Start und belegten die Plätze 2, 2 und 5. Margot Zwar sicherte sich, auch mit Calvador, den 1. Platz der M-Einzel. Zum CVI in Krumke landeteten Erik und Prinz wieder auf dem 4. Platz, wobei sie sich im 2. Umlauf einen 2. Platz erturnten. Zwischendurch sind Christin Bäßler und Mockup beim Vereinsturnier noch in einer E-Dressur mitgeritten und konnten prompt die goldene Schleife mit in nach Hause tragen. |
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Seit dem 10.10.2009 hat Fabi jetzt endlich eine "richtige" Familie, denn seine Eltern Christin und Andreas haben es geschafft, zu heiraten. Natürlich haben auch die Voltigierer gratuliert ... |
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Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Prussendorf hat unsere M**-Gruppe mit Prinz die Prüfung der M**-Gruppen gewonnen. In der Gesamtwertung hat sie die Bronzemedaille erhalten. Erik Oese hat sich mit MOL Mockup bei den Senior Herren die Silbermedaille erturnt. Viele Bilder von den Norddeutschen Meisterschaften und der restlichen Saison gibt es unter dem Menüpunkt "Photos" zu sehen. |
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Die M**-Gruppe ist mit Prinz Sächsischer Vizemeister im Gruppenvoltigieren geworden. Erik Oese, D'Artagnan und Gerhard Kluger haben sich den 4. Platz in der Meisterschaftswertung im Einzelvoltigieren gesichert. Danke noch einmal an Gerhard Kluger, Daniel Kaiser und D'Artagnan!!! |
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Erik Oese und Prinz haben die Deutschen Meisterschaften im Voltigieren mit dem 6. Platz beendet. |
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Erik Oese und MOL Mockup konnten sich bei ihrem zweiten gemeinsamen Start im ersten Umlauf zur Landesmeisterschaft von Berlin-Brandenburg in Schmachtenhagen den 1. Platz sichern. |
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Erik Oese und Prinz konnten sich beim CVI** in Krumke den 6. Platz sichern. Daniel Kaiser aus Schenkenberg, der ebenfalls auf Prinz startete, erturnte sich den 3. Platz. Durch seine in der bisherigen Saison gezeigten Leistungen wird Erik in den Bundes-B-Kader berufen. |
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Erik Oese und MOL Mockup haben bei ihrem ersten gemeinsamen Start bei den LM Sachsen-Anhalt in Welsleben im 1. Durchgang den 1. Platz belegt. Erik Oese und Prinz sind beim Turnier in Schenkenberg 2. geworden. Außerdem hatten sich beide zum Preis der Besten in Elmshorn qualifiziert, den sie mit einem 5. Platz beendeten. |
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Am 29.11.2008 ist MOL Mockup, das Ersatzpferd von Weltmeister Petr Eim, bei uns "eingezogen". Möglich wurde dies durch eine "Sponsoring-Aktion" von Martin Oelrich (Ladbergen).
2. Platz für die M*-Gruppe mit Prinz bei den Norddeutschen Meisterschaften in Sommerstorf in der Leistungsklasse M*. |
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3. Platz für die Margot Zwar mit Excellent beim Turnier in Leipzig Abt Naundorf 2. Platz für die M-Gruppe mit Prinz und 3. Platz für Erik Oese mit Calvador bei den Sächsischen Landesmeisterschaften im Voltigieren
SACHSENMEISTERSCHAFT 2008Es war mal wieder soweit. Für die Moritzburger M* Gruppe stand der Höhepunkt des Jahres bevor. Die Sächsische Meisterschaft fand vom 13. bis zum 14. September in Schlobachshof statt. Wir waren alle gespannt auf den Verlauf, denn auch diesmal wurde kurzfristig eine Änderung in der Aufstellung vorgenommen. Statt Rikki als Nr. 2 ging Caro, die schon 1 Jahr lang nicht mehr voltigiert ist, an den Start. Das Ganze entschied sich beim vorhergehenden Freitagstraining am 05.09., bei dem Caro dann auch das erste Mal wieder auf das Pferd gesprungen ist. Zur Sächsischen war es das 2. Mal ;-). Zudem mussten wir dieses Jahr auf Trainerin Christin verzichten, die am Montag zuvor Mami geworden ist und jetzt anderen schönen Pflichten nachgeht. So, also am Freitag den 12.09. sollte es ursprünglich 18.00Uhr am Stall losgehen. Tatsächlich kamen wir aber erst 19.45 Uhr vom Fleck. Abgesehen von den obligatorischen Verspätungen war auch Calvador der Zeitplan unbekannt, denn es brauchte viel Überredungskunst ihn auf den Hänger zu bewegen. Danach konnte es endlich losgehen. Den letzten freien Sitz füllten wir in Wilsdruff auf, indem wir Caro abholten (sie macht dort gerade Praktikum. Reichliche 2 Stunden später rollten Moritzburger Voltis, Prinz und Calvador durch die Einfahrt von Schlobachshof. Nicole, dieses Jahr als festes Gruppenmitglied mit dabei, wartete schon auf uns und fing auch gleich an die ersten einzuflechten. Parallel dazu wurden die Pferde versorgt, die Taschen ins Haus gebracht, Abendbrot gegessen und dann auch noch Musik geschnitten. Gegen 0.00Uhr lag dann auch der letzte in seinem Bett oder Schlafsack. 6.00Uhr klingelte der Wecker für den Pferdedienst. Es wurde schnell ´ne Schnitte hinter geschoben und auf ging´s. 8.30Uhr war Verfassungsprüfung. Inzwischen sind auch die letzten Teammitglieder, Ersatzmann Fine und Nr. 8, Olli, eingetroffen. Nach der Verfassungsprüfung frühstückten wir alle noch mal richtig und machten im Anschluss den Prinz fertig. 10.40Uhr rannten wir zur Pflicht ein. Pflicht war noch nie unsere Stärke und sie sollte es auch diesmal nicht sein, aber um es mit Stöpsels Worten auszudrücken; „Es war ganz ok.“ Denn trotz 3 Mal Bodenberührung mit der Hand und dem ein oder Anderen wackligen Steher gab es auch schöne Scheren und Fahnen. Mit einer Wertnote von 5,462 lagen wir nach der Pflicht auf dem 5 Platz. Bis zur Kür am Abend hatten wir noch reichlich Zeit, sodass erst einmal Entspannung angesagt war. Ein Teil ließ die Pferde grasen und ein Anderer hing im Quartier einfach nur ab oder machte Mittagsschlaf. Erik und Nicole mussten sich um die Mittagszeit schon für das Einzelvoltigieren vorbereiten. Nach dem Einzelvoltigieren starteten die Küren der Gruppen. Viertel vor fünf sprangen wir zur Vorbereitung aufs Pferd und Caro konnte ihren Kür- Abgang, den sie bisher nur auf dem Holzpferd geübt hatte noch im Schritt ausprobieren. Etwas später gingen wir an den Start und auch diesmal war die Kür um einiges besser als die Pflicht. Nicole ging nach der Kuschelkür mit Erik etwas früher ab als geplant aber als Sturz konnte man es nicht bezeichnen, denn immerhin landete sie auf beiden Füßen ;-) weiter ging es mit der Coco Kür, die prima klappte. Ebenso Chrissis´ Stehen (auf Füßen und Händen) wurde spannungsvoll durchgezogen. Und zum Abschluss natürlich die Olli- und Erik- Kür, die einwandfrei von Caro gehalten wurde. Mit Freude und Erleichterung in den Gesichtern rannten wir nach den 4 Minuten aus. Offenbar hat den Richtern das Gesehene auch gefallen, denn zur anschließenden Siegerehrung bekamen wir alle eine silberne/graue Schleife in die Hand gedrückt und hatten eine Endnote von 6,633. Nachdem Prinz und Calvador noch eine halbe Stunde grasen konnten bekamen sie ihr wohlverdientes Kraftfutter. Wir menschlichen Wesen stärkten uns im Hubertussaal und nutzten die Gelegenheit Fine, die am Freitag zuvor Geburtstag hatte, noch mal in aller Förmlichkeit mit Geschenk zu gratulieren. Unsere Kleinen waren nach den Essen ziemlich fertig und schlummerten schnell ein. Wir älteren Semester nutzen die Zeit sinnvoll für Massagen, sodass wir erst sehr spät aber dafür völlig entspannt in die Federn krochen. Der Sonntag- Vormittag begann für einige ziemlich schläfrig. Unsere Einzelturner hingegen hatten nicht ganz so viel Zeit. Nachdem Erik dran war hatten wir gerade so noch Zeit uns Nicole anzusehen bevor wir begannen den Prinz wieder aufzubauen. 15.30Uhr rannten wir zum letzten Mal ein, um die Kür zu turnen. Auch heute klappe sie prima. Leider mussten wir Margot´s Bielmannwaage aus Zeitgründen rauslassen. Aber dennoch turnten wir eine ausdrucksstarke und harmonische Kür, die uns eine Wertnote von 8,166 einbrachte. Nach dem Ausrennen wurde es leicht hektisch. Pferd abbauen, Anzüge ausziehen, Pferde wieder aufbauen (für die Siegerehrung), Jogginganzüge anziehen, in die Halle sprinten, zur Siegerehrung einlaufen und Durchatmen… Wir hatten keine Zeit die Ergebnisse anzusehen und waren daher auch überrascht, als wir die goldenen Schleifen für die Kür in der M*/M**- Klasse überreicht bekamen. Zudem konnte sich Erik im Einzelvoltigieren die Bronzemedaille sichern und Prinz wurde als das beste Gruppenpferd gekürt. Doch des Guten nicht genug, als die Ehrung für die Sachsenwertung kam, kippten wir alle fast aus den Latschen. Wir, die Moritzburger Voltis, haben es tatsächlich geschafft, mit einer Wertnote von 7,400, Sachsens Vizemeister im Gruppenvoltigieren zu werden. Das musste erstmal verdaut werden. Einfach klasse. Nach der Ehrenrunde folgte das übliche Gruppenfoto. Diesmal mit 2 Pferden und Silbermedaillen. Jetzt stand nur noch die Heimreise auf den Plan. Abgesehen von Stöpsel, Margot, Erik und Nora fuhren alle schon anschließend mit den Eltern nach Hause (Schule lässt sich ja leider nicht verschieben). Die letzten 3 Voltis plus 1 Trainer plus 2 Pferde rollten gegen 20.00Uhr Richtung Heimat. Noch ein kurzer Stopp bei McDonalds und dann… achja, bin eingeschlafen… |
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6. Platz für Erik Oese mit Prinz bei den Deutschen Meisterschaften im Voltigieren in Alsfeld
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1. Platz für unsere M*-Gruppe und Erik Oese mit Prinz bei den Landesmeisterschaften von Berlin-Brandenburg in Havelland.
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8. Platz für Erik Oese mit Prinz beim CVI** in Krumke. 5. Platz für Daniel Kaiser aus Delitzsch, der ebenfalls auf Prinz, seinem Ersatzpferd, startete und sich für die WM im August in Brno qualifiziert hat.
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2. Platz für die F-Gruppe mit Morgenstern und 4. Platz für Margot Zwar mit Leroy beim Turnier in Lungkwitz.
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5. Platz für Erik Oese und Prinz beim Preis der Besten in Krumke.
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Erik Oese hat sich bei der Sichtung Süd für den Preis der Besten vom 02. bis 04. Mai in Krumke qualifiziert!
Die Bilder mit Erik wurden uns freundlicherweise von Monique Rüdiger aus Gerstenbachtal zur Verfügung gestellt. Danke! |
... lang lang ist's her, dass Nora mir das Trainingslagertagebuch geschickt hat ... Jetzt könnt ihr es euch als PDF ansehen. Viel Spaß dabei. |
In unserem Verbandsmagazin "Pferde in Sachsen und Thüringen" wird jeden Monat ein erfolgreicher Sportler aus Sachsen vorgestellt. Im Februar wurde unser Einzelvoltigierer Erik Oese zum Interview gebeten. Die Seite als PDF könnt ihr euch hier herunter laden. |
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Die Sommermonate ... |
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... waren auch nicht von kompletter Faulenzerei durch uns gekennzeichnet. Vom 18.-22. Juli waren Prinz, Erik, Christin, Margot und Andreas beim CVI in Krumke. Die Verfassungsprüfung musste ohne Andreas stattfinden, weil er noch ein wenig Zeit in der Schule verbringen wollte ... Die Verfassungsprüfung ging für uns erwartungsgemäß ohne Probleme von statten. Allerdings hatten wir anschließend noch einen zweiten Starter auf Prinz, Annemarie Lunow aus Herrenkrug. Der erste Tag verlief für uns eigentlich gut, bis Erik seinen Kürabgang turnte. Nach einer gelungen Kür erwischte er beim Abgang den Griff nicht richtig, landete mit ziemlicher Wucht nicht richtig auf dem Fuß, der diesen Kräften nicht standhielt und brach. Bis dahin lag Erik hinter den WM-Teilnehmern Gero Meyer (GER), Stefan Csandl (AUT) und Devon Maitozo (USA) auf Rang 4. Prinz war in Pflicht und Kür das beste Pferd der Herren gewesen. Aber so plötzlich kann ein Wettkampf zu Ende sein ... Annemarie hatte im ersten Umlauf etwas Pech und erreichte das Finale nicht. Sie konnte allerdings im kleinen Finale die Kür mit über einem halben Punkt Abstand gewinnen und sich so noch auf den zweiten Platz im kleinen Finale vorarbeiten. |
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Am 08. August ging es dann schon wieder los. Diesmal zu den Deutschen Meisterschaften in Vechta. Da Erik verletzt war, hätte Prinz eigentlich "Turnierfrei" haben müssen. Hatte er aber nicht ;-), da Daniel Kaiser aus Schenkenberg mit Prinz zur DM antreten wollte. Im Endergebnis konnten wir uns mit 13 Tausendstel Abstand zu Mark Philipp Götting "nur" die Silbermedaille sichern. Auf dem Weg dahin haben wir aber zwei von drei Prüfungen gewonnen und speziell am Sonntag bei der letzten Kür war die Halle so am Kochen, dass wir echt froh sein können, die Zuschauer so begeistert zu haben und dass wir die 13 Tausendstel glatt vergessen könnten ... |
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Auch mit unserer B- und F-Gruppe haben wir in diesem Jahr noch etwas vor. Das sind zum Einen die Landesmeisterschaften am 08. und 09. September, zum Anderen das Turnier in Abt-Naundorf am 15. September. Um die beiden Gruppen nach den Sommerferien auf diese Turniere besser vorzubereiten, veranstalteten wir in den Tagen vom 22.-25. August ein gemeinsam ein Trainingslager. Neben vielen Einheiten am Holzpferd, in der Turnhalle und am richtigen Pferd, haben wir uns auch einmal im Klettergarten vergnügt. Von diesem Vormitteg stellen wir bald einige Photos online ... Da Eriks Fuß immer noch nicht fit ist, kam Freitag und Samstag unser neues Gruppenmitglied Nicole Oleszak zum Training vorbei, damit wir eine komplette Mannschaft zusammen bekommen. Nach einigem Umstellen ist jetzt auch die Kür fit für unsere Landesmeisterschaft ;-) ... Bleibt am Schluss nur noch zu erwähnen, dass sich sogar unser Ältester (Andreas) versucht wieder etwas in Form zu bringen, da er an der Stelle von Erik unser neues Einzelpferd Calvador zur Sachsenmeisterschaft das erste Mal auf einem Turnier testen will ... |
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Wir werden sehen, was der September so bringen wird ;-) ... |
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09./10.06.2007 Landesmeisterschaft Sachsen Anhalt in Krumke |
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Neun motivierte Voltigierer, ein super Pferd, zwei engagierte Trainer und ca. 30°C. Mit diesen idealen Bedingungen wurde am Wochenende vom 09.06.07- 10.06.07 für die Moritzburger B-Gruppe die Turniersaison eingeleitet. Allerdings starteten wir erst Sonntag. Am Samstag war es an Erik, noch einmal seine Fähigkeiten als Einzelvoltigierer unter Beweis zu stellen. Samstag Morgen gegen 5.00Uhr trafen sich fünf mehr oder weniger ausgeschlafene Voltigierer plus zwei Trainer in Moritzburg, um mit Hänger und Bus nach Krumke aufzubrechen. Mit ein paar Minuten Verspätung ging es auch schon los und zum ersten Mal war unser neuestes Gruppenmitglied Caroline-Marie (genannt Coco) mit an Bord, die sich als Nummer neun ganz hinten einreihte und ihre ersten Turniererfahrungen bei den „Großen“ machte. Reichliche fünf Stunden später stand Prinz schon in seiner „Übergangswohnung“ und wir menschlichen Wesen schnupperten etwas Turnierluft, indem wir einigen Einzelvoltigierern zuschauten. Kurz nach 14.00Uhr trafen unsere restlichen Gruppenmitglieder, die von Caros Freund Ludwig chauffiert wurden, ein. Gerade rechtzeitig um Erik bei seinem Start die Daumen zu drücken. Trotz ein paar kleiner Wackler in der Pflicht und der Endaussage „Es hätte besser sein können“ (zitiert von Erik), war es dennoch eine runde Sache, denn die Kür klappte umso besser. Das Ganze wurde mit seiner bisherigen Bestnote von 7,728 und dem vierten Platz belohnt. Nachdem Prinzl wieder versorgt in seiner Box stand, mussten wir uns erst einmal stärken und wie schafft man das besser als mit so gesunden Sachen wie Eis, Pommes oder BockwurstJ?! Nach der Siegerehrung, am späten Nachmittag, brachen wir zu unserem Quartier für die Nacht auf, in dem auch die Schenkenberger Voltis untergebracht waren. Es war ein alter Gutshof. Dort wurden wir fürstlich mit Essen versorgt. Vorher jedoch nutzen wir noch das Highlight unserer Unterkunft. Den Pool. Ideal zum Abkühlen, Entspannen und Rumtoben ;-) Zum Abendessen gab es Gegrilltes und leckere Salate. Danach saßen wir noch in einer gemütlichen Runde und gegen elf war auch der letzte im Bett. Am nächsten Morgen klingelte 6.00 Uhr der Wecker. Einige bevorzugten es, das Klingeln einfach schlichtweg zu ignorieren, während andere (die Minderzahl) schon aufrecht im Bett saß. Irgendwie haben wir es trotzdem geschafft eine Stunde später versammelt am Frühstückstisch zu sitzen und uns an Köstlichkeiten wie Erdbeeren, Eiersalat, Brötchen, Cornflakes… genüsslich zu tun. Vollgefuttert und zufrieden fuhren wir dann wieder zum Turniergelände und versorgten unseren Star. 8.45Uhr sollte unsere Startzeit für die Pflicht sein. Also stellten wir uns auch schon so langsam darauf ein uns warm zu machen. Für uns war es der erste Start seit langer Zeit und bei dem Ein oder Anderen kribbelte es schon mächtig in der Bauchgegend. Als das Signal zum Reinrennen ertönte, zeigten wir zum ersten Mal unseren neuen Einlauf zur Rammstein-Musik auf einem Turnier. Das klappte schon mal ganz gut. Ebenso die Pflicht. Es gab ein paar unnötige Fehlerchen wie Wiederholung beim Stehen oder krumme Beine. Dafür hat Caro souverän gestanden und Chrissi und Olli wuchsen bei den Schwüngen über sich hinaus. Sogar die für uns berüchtigten Taktfehler bei der Mühle konnten wir fast vollkommen beseitigen. Es war also eine gute Pflicht, die mit 2,4 bewertet wurde (wobei die bis dahin nicht gezeigte Kür mit 0 bewertet, einfloss) und uns zwischenzeitlich auf dem dritten Platz katapultierte. Zudem blieben uns noch fünf volle Minuten Restzeit für die Kür. Nach dem Start setzte langsam aber sicher wieder das Hungergefühl ein. Also wackelten elf zufriedene Voltis zu den Imbiss-Ständen und stärkten sich. Dann hieß es wieder ab in den Pool. Diesmal konnten wir Mädels nicht so wild rumtoben wegen der Frisuren, aber zum Abkühlen reichte es allemal. Nach dieser Erfrischung taten wir etwas, was neben Voltigieren und Schlafen zu unseren Lieblingsbeschäftigungen gehört. Wir aßen! Als unsere Bäuche wieder kugelrund waren hatten wir alle Lust uns ein wenig auszuruhen. Leider war die Zeit der Siesta nicht besonders lang, denn der gute Prinz sollte noch etwas frisches Gras bekommen bevor er wieder in seine Voltigierpferd-Montur gesteckt wird. Wir packten also unsere Taschen ins Auto und fuhren los. Auf dem Gelände angekommen, erfuhren wir, dass wir voraussichtlich 45-60 Minuten eher dran sind als geplant. Also ab in den Stall Pferd fertig machen und warm rennen. Die Zeit bis zum Start schien ewig und sämtliche Herzen schlugen höher. Rikki, die oft zu den Trainingszeiten verhindert war, sollte einen einfacheren Abgang auf dem Pferd probieren. Das ging reibungslos. Auch Chrissies Figuren mit Caro waren angespannter, als bei manchem Training. Olli und Erik turnten ihre Kür mit schön viel Ausdruck und der Rikki-Teil wurde souverän abgewickelt. Es gab aber auch zwei nicht vertuschbare Patzer. Zum einen bei Noras Lieger, wo die Beine durch den Galoppsprung auf einmal auf dem Pferderücken waren und zum anderen testete Margot die Bissfestigkeit von Caros Zähnen indem sie ihren Arm dazwischen schob um Halt zu finden als es wacklig wurde. Trotzdem war die Kür für uns ein kleiner Erfolg. Dass es ein großer Erfolg werden würde erfuhren wir erst bei der Siegerehrung, als der Sprecher verkündete, dass der erste Platz an den RFV Moritzburg mit einer Wertnote von 6,540 geht. Vollkommen überrascht nahmen wir die Schleifen entgegen und versuchten zu realisieren, dass wir soeben unsere erste Aufstiegsnote in A erhalten haben. Es folgten euphorische Umarmungen und Freudensprünge. Als wir uns dann alle wieder auf dem Boden der Tatsachen befanden wurde Prinz geknuddelt und zum Abschluss ein Gruppenfoto gemacht und schon eine Stunde später verließen wir das Turniergelände und fuhren auf unser Ziel, die heimatlichen Betten, zu. Zwischendurch wurde noch ein Stopp bei Burger-King gemacht, so dass Prinz gegen halb zwei seine Freunde im Stall begrüßen konnte und die restlichen Voltis voller Vorfreude ihren Betten entgegensteuern konnten.
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Eindrücke von der Bundessichtung am 05./06. Mai 2007 in Krumke |
| Ein paar mehr Bilder findet ihr unter "Photos - Einzel - 2007" |
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Öffentliches Training am 31.03.2007 |
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Die kommende Turniersaison soll etwas besonderes werden!! – darüber sind sich alle Moritzburger Voltigierer einig. Die Saisonziele sind klar:
Die Saisonvorbereitungen laufen auf Hochtouren und haben am 31.3.2007 ein Novum im Moritzburger Voltigiersport erlebt: ein öffentliches Schautraining mit Wettkampfcharakter, bei dem unsere drei Gruppen ihren derzeitigen Leistungsstand einem interessierten Publikum präsentieren konnten. Ca. 80 bis 100 Zuschauer hatten sich in der Großen Reithalle eingefunden, als 10.00 Uhr die B-Gruppe zur alten Musik ihren neuen Einlauf präsentierte und damit das Programm eröffnete. Ein abwechslungsreiches Bild, ja, das war es, was die zahlreichen Zuschauer an diesem Vormittag geboten bekamen. Die B-Gruppe präsentierte die verkürzte B-Pflicht, die Kür 2007 ( mit leichten Abstrichen... :-) ), sowie ein neues Gesicht und ein altes Gesicht in neuer Position. Gemeint sind natürlich Coco (Carolin-Marie) Schubert, die seit Dezember unsere B-Gruppe verstärkt, und Olli, der seit 2007 die Nummer 8 fest für sich beansprucht. Anschließend zeigten unsere Jüngsten, unsere kleinen Bambinotalente, was sie sich schon alles trauen und unter uns – das lockte nicht nur Muttis und Omas, sondern auch erfahrenen Reitern einen Seufzer von den Lippen...Kurzum eine kleine, feine Präsentation Pferdegefühl und Voltigierspaß, dargeboten auf der Haflingerstute Mergie. Danach durfte noch mal eine Turniergruppe zeigen, was sie kann: Auf Calvador turnte unsere F-Gruppe Pflicht und Kür im Schritt ganz ruhig und flüssig durch und unterstrich damit das Saisonziel von Trainer Erik – nämlich den Start in Leistungsklasse E (für die Nichtvoltigierer: Pflicht wird nicht mehr im Schritt, sondern im Galopp geturnt). Alles in allem ein rundum gelungener Vormittag, der gezeigt hat, dass 2007 tatsächlich ein gutes Jahr für die Moritzburger Voltigierer sein kann... Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, Großeltern, Geschwister (und sonstige Verwandte), Freunde und Interessierte, die durch ihr zahlreiches Erscheinen den Probeturniercharakter erfolgreich unterstützt haben, an Gildo Brosig, unseren Soundtechniker und Moderator, sowie an das Sächsische Landgestüt Moritzburg, das uns die Reithalle zur Verfügung gestellt hat. |
Moritzburg schnuppert WM-Luft . . . Lehrgang mit Kai Vorberg am 11./12.11.2006 |
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| Es war zwar nicht das „Erste Mal“ mit ihm, aber auch als Wiederholungstäter machten die Teams aus Moritzburg und Waltersleben (Thüringen) einen erwünscht guten Eindruck beim Lehrgang mit dem mehrfachen und seit Aachen aufgefrischten Weltmeister Kai Vorberg. Er lobte unsere technische Arbeit am Pflichtschwerpunkt Schere, die nach dem Lehrgang mit ihm im vergangenen Jahr extensiv trainiert wurde. Das nun schon traditionelle Trainingswochenende fiel dieses Jahr auf den 11.11...hm: Fasching (oder eben „Karneval“), ein Kölner zum moritzburger Lehrgang eingeladen...da muss wohl nur ein Bild herhalten: Kai macht sich grad Freunde mit einem kleinen Kraftprogramm; es werden Bauchmuskeln trainiert, bis Kai „Schluss“ sagt; alle packen schon ihr „Stuhlganggesicht“ aus oder schauen, als würden sie ihre Augen ins Körperinnere pressen wollen; da holt Kai aus: „Und wird’s euch auch zu lang - ich mache Pausen, seid net bang“, gefolgt von allen: „De Dää!, de dää!, de dää!!“ Ja, die Stimmung war gut, so dass jeder an den Lippen des Weltmeisters klebte, wenn dieser den ein oder anderen Schwank auspackte...oder zur Korrektur ansetzte, wollte man sich fehlertechnisch rausreden: „Ja, ja – das ist wie, wenn man grad aus’m Klo kommt und sagt ’das hat schon vorher dort so gestunken’ “... Da alle diese Trainingsmöglichkeit voll auskosten wollten, musste Kai gleich nach seiner Landung am Flughafen um 8:00 Uhr zum Holzpferdtraining in der Turnhalle von Moritzburg fit sein – wäre er eben nicht Weltmeister geworden :-) Es ist also Samstag - erster Lehrgangstag - und in der Halle haben sich inzwischen 9 Voltigierer aus Waltersleben und hagere 5 Moritzburger eingefunden, da unser Faschingsprinzeschen Chrissi ihren gesellschaftlichen Pflichten beim hiesigen Karnevalsverein Folge leisten musste, Rikki einen auf Streber machte und mit ihrer Klasse auf Bildungsausflug war, und Erik...nun ja Erik wieder mal die Bewegungsweite seines Sprunggelenkes in Erfahrung bringen musste und schlapp gemacht hatte... Wie auch immer, neben vielen neuen Ideen puschte Kai nicht nur unsere Trainingsmethodik sondern auch den Spaßfaktor in die Höhe, als er in Kooperation mit unserem Trainer und „Teilzeitaktiven“ Andreas Bäßler folgende Showeinlage inszenieren konnte: Die meisten kennen wahrscheinlich den Heber, bei dem ein stehender Untermann (Kai himself) einen für gewöhnlich grazileren Obermann im Handstand über sich hält...in unserem speziellen Fall stellte sich Andreas nach Olli und Caro auch als Hebeobjekt zur Verfügung – egal, Kai hat Kraft – also führten beide ihr Kunststück aus, was wirklich so schon hübsch genug gewesen wäre, allen Zuschauern aber noch versüßt werden konnte, als Andreas etwas begann überzukippen und dann formvollendet in den Boden einschlug und Kai dabei ein wenig mit sich riss – Situationskomik vom feinsten, kann ich nur sagen...(als Profis haben sie sich natürlich nichts getan) ;-) – aber die Anwesenden waren auch sichtlich mehr darüber erleichtert, dass beweisendes Videomaterial existiert – he, he, he :-) Nach dem Mittag war das Holzpferd immer noch nicht aus seinem Dienst entlassen und wurde noch ein mal bis 17:00 Uhr gefordert. Danach konnten wir endlich unser Goldstück „Prinz-i“ oder besser den „Prinzen-man“ ins Rennen schicken: Pferdetraining war angesagt! Wieder lag das Augenmerk auf der Entwicklung der Schwungübungen an sich und en détail auf der Drehung in der Scherbewegung. Schnell war ein Hauptfehler gefunden: „Ihr spreizt die Beine, als würde es Geld dafür geben.“ – analysierte der Meister die Videoaufnahmen, nach einem Galoppdurchgang. Hinterher organisierte man sich dem voranschreitenden Tag entsprechend, d.h. Prinzl wurde dankend schlafen gebracht und die angereisten Voltigierer verteilten sich auf die einheimischen Trainingspartner, um gemeinsam den 1. Tag ausklingen zu lassen und eine wahrscheinlich verdiente Nachtruhe zu ersehnen. Je nach Vorraussetzung standen auch Sonntag alle wieder mehr oder weniger fit auf den Beinen, um ausgeschlafen (?) und gut die Nacht verträumt – bis auf Kai, der im schlummern „phantasierte“, er wäre doch nicht Weltmeister geworden und sich nach dem Erwachen wenigstens die ersten Sekunden diesbezüglich auch nicht ganz sicher war, wie er unterhaltsam berichtete – neuen Herausforderungen entgegnen zu können. Schon die ersten Dehnübungen nach der allgemeinen Erwärmung trennten Muskelkater von Nicht-Muskelkater. Aber keiner lies sich lumpen und so fanden sich ausnahmslos alle nach getaner Arbeit zum vergnüglichen Mittagessen ein. „Alle“ sind dieses Mal aber zwei Geister mehr, da Sonntag auch Rikki plus Chrissi mit von der Partie waren, um von Kai’s Training profitieren zu könnten. Da alles bekannter Maßen auch mal ein Ende hat und Kai’s Flieger 19:00 Uhr Richtung Köln losdüsen sollte, konnten wir die Holzpferdtrainingszeit nicht weiter ausreizen und mussten uns schon nach der „Pizza-time“ von den thüringischen Mitstreitern verabschieden, die gleichfalls mit einer Menge hilfreicher Verbesserungstipps bzw. der ein oder anderen choreographischen Unterstützung - Zitat Carsten Dünisch als er Kai die Hand gab: „Danke für das halbe Technikprogramm.“ – zufrieden Richtung Heimat fuhren. Glücklicherweise konnten wir dank Heimvorteil Kai noch für ein weiteres Prinzeschen-Training an uns binden und mussten ihn erst ein paar Stunden später ziehen lassen... Nun also zahlenmäßig minimiert setzte das B-Team zum Endsport an; allen voran unser Jüngster, denn darauf, wann Olli (der gerade so an den Gurt zu kommen scheint) ohne Verstärkung im Galopp den „Mount Prinz“ erklimmen kann, wurden im Anschluss Wetten abgeschlossen: Der Starvoltigierer aus dem Rheinland veranschlagte dabei 3 Wochen für unser moritzburger Talent. Olli konnte auch schon am Tag zuvor begeistern – „Der landet immer gut“ meinte Kai unter anderem und schätzte den „Biss“ des Kleinsten aus unseren Reihen. So wurde nicht nur die Motivation in die Höhe getrieben, denn jeder konnte sich sicher individuell etwas mitnehmen und durfte ein wenig am Flair des Erfolgs in Person des wiederholten Weltmeisters teilhaben oder bekam Gelegenheit diesen ganz unverfroren nach Informationen auszuquetschen: „Was bekommst du denn so für Noten in der Pflicht“ – hakte unser „Philippus Neugiericus“ nach. Es bleibt ein erinnerungswürdiges Wochenende als wettkampffreier Saisonhöhepunkt, während dem wir den armen Kai sicherlich zu Genüge mit Fragen gelöchert oder auch per Kamera mehr als ein Mal digitalisiert haben :-) Dieses war nun also schon der zweite Streich mit Kai Vorberg – und, wir wissen ja: der dritte folgt zugleich...?... Man bleibt gespannt was das nächste Jahr bringt . . . |
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Turnierbericht: Moritzburg (01.07.06) |
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| Ausnahmsweise nahmen wir am 01.07.06 an einem Turnier teil, bei dem keine weite Anreise nötig war. Diesmal war Moritzburg der Schauplatz der Veranstaltung. Natürlich bedarf dies einer guten Organisation und Vorbereitung. Organisatorisch waren unsere Trainer in Topform und hatten somit alles im Griff. Allerdings musste in der Reithalle noch alles vorbereitet und aufgebaut werden. Folglich tanzten alle, die zur Verfügung standen Freitagabend dort an. Drei Stunden später war die Halle hübsch dekoriert, die Meldestelle für funktionsfähig erklärt und Hinweisschilder wurden aufgehängt. Nachdem das dann erledigt war, wurden alle, mit dem guten Rat sich auszuschlafen, nach Hause geschickt. So nun aber mal zum Samstag. Zwischen 8.30 Uhr und 10.00Uhr trafen alle Moritzburger Voltis, Trainer und Helfer ein, um ihren zugeteilten Aufgaben nachzugehen. Unsere Schrittgruppe war ca. 10.00 Uhr dran. Unsere kleinen Superstars haben auch alle Erwartungen ihrer Eltern erfüllt und Moritzburg die erste goldene Schleife geschenkt. 12.30 Uhr musste Prinz seine Wohnung frisch gewaschen und gestriegelt verlassen. Wir brachten ihn mit dem Anhänger zu unserem „alten“ Stall. Dort bekam er noch den letzten Schliff und dann konnte es auch schon losgehen. So langsam fanden sich dann alle Gruppenmitglieder zusammen. Also rannten wir schon mal los. Trotz der Schießübungen, die auf dem Sommerfest nebenan stattfanden verhielt sich unser Größter beim Aufwärmen sehr ruhig. 14.30 Uhr ging es dann an den Start. Mittlerweile hat bei einigen auch die verloren geglaubte Nervosität wieder eingesetzt. Pia und Rikki waren nicht am Start. Stattdessen hat der kleine Olli wahre Größe bewiesen und sich schon zum zweiten Mal in diesem Jahr für die Gruppe eingesetzt. Sein Einsatz wurde wie immer von vielen „Ooooooooooooooohhh, wie niedlich!“ –Rufen begleitet. Die Pflicht verlief ziemlich gut. Besser als erwartet um ehrlich zu sein. Leider gab es in der Kür einige kleine ungewollte Einlagen. Es fing an bei Nora, die gezeigt hat wie sehr sie ihre Brille mag, indem sie diese in den Zirkel warf, nachdem sie verrutscht war. Dann stimmte das Timing bei Susis Aufgang nicht richtig, so dass ein 2. Anlauf nötig war. Trotz alledem waren die Richter scheinbar mit unserer Darbietung zufrieden, denn zum Schluss konnte die Gruppe ihre Mitstreiter hinter sich lassen und heimsten, extrem stolz, vor allem auf ihre größten und kleinsten Mitglieder und relativ zufrieden mit sich, die zweite goldene Schleife an diesem Tag ein. Nach der Siegerehrung verschwand der größte Teil der Voltifreunde ziemlich schnell, der Rest von uns widmete sich dem Aufräumen, aber auch das war ratzfatz erledigt. So ging ein erfolgreicher Tag zu Ende und wie immer hatten wir großen Spaß, auch wenn das Gefühl ein ganz anderes ist, wenn man selbst der Veranstalter ist und nicht erst weit weg fährt. Ein weiterer Vorteil war die Tatsache, dass wir genau wussten, dass es keine Dixis geben würde J. LG von Caro und Nora |
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Turnierbericht: Prussendorf (24./25.06.06) |
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| Erstes Turnier in den neuen Anzügen, erster Start für Olli, aber seit langem erster Wettkampf ohne Rikki, erstes Zwei-Tage-Turnier der Saison, erstmalig keine Dixi-Klos .... erst mal ankommen ... Also von vorn: Ziemlich pünktlich setzten wir zur 6.30 Uhr Fahrt an, um gegen 9.30 Uhr im ländlichen Prussendorf zur Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalts Lager zu beziehen. Sofort wurden allgemein Endorphine en masse ausgeschüttet, als die Anlage inspiziert wurde: Eine große, sehr saubere und helle Reithalle lud regelrecht zum Turnen ein. Noch viel wichtiger: Die bekannten, kleinen hellblauen Notdurfthäuschen waren hier unauffindbar. Auch unser gewichtigstes Gruppenmitglied – Prinzl Prinzeschen – schien mit der Gesamtgras-Situation recht zufrieden, denn gleich neben dem Springplatz gab es eine schöne saftige Wiese ... Nachdem wir uns soweit organisiert hatten, konnten wir uns – dank den voltigiererfreundlichen Pflicht/Kür-getrennt-Starts – fürs erste ganz auf Fahne, Mühle & Co konzentrieren. Zum Glück hatten wir schon daheim ein paar Probedurchläufe mit unseren neuen Anzügen exerziert, denn so war Prinzi zwar immer noch beeindruckt, aber eben weniger beeindruckt als noch im ersten Training, bei dem ansatzweise auf das Pferdeunterprogramm „Ich bin ein Fluchttier – renn weg!“ zurückgegriffen wurde. Leider fehlte uns die stabile Pflichtleistung unserer fingerverstümmelten (Kapselriss im Landheim ...) Rikki. Doch zum Glück konnten wir auf unseren talentierten Mini – Olli - zurückgreifen, der zum Aufgang noch auf die Hilfe des Maxis (Erik) angewiesen war. Es war Ollis große Premiere als Nr. 8 und er meisterte diesen Moment souverän – vor allem hatte er die Zuschauer mit einem „ach-wie-niedlich-Schmunzeln“ sicher im Griff. Jetzt hieß es „regenerative Phase“, um für die Kür fit zu sein (zu bleiben?). Mit dem Ausruhen an sich kam es jedoch ganz anders: „Können wir jetzt Fußball spielen?“ – und schon hatte Olli so ziemlich die gesamte Truppe an den Ball gefesselt, während unser „Hipponator“ (Prinzl) ganz gediegen grasen durfte. Trotz dieser Kontinuität an körperlicher Bewegung fand wahrscheinlich jeder ein gewisses Entspannungsmoment, zu dem das sonnige Wetter das übrige tat. Aber die Sache war noch nicht im Kasten, denn die Kür stand ja immer noch aus. Somit war alles Weitere klar: noch ein mal Rennen, noch ein mal in der Sonne brutzeln, noch ein mal Schwitzen und noch ein mal rein ins Trikot :-). Da zu Beginn der Kür wiederum unser Jüngster für Rikki ins Feld musste, Olli aber nicht wie Rikki eine Nadel (oder den Ansatz dessen :-) ... ) im Repertoire hat und dadurch eine Übung wegfiel, waren wir etwas vor die Musik geraten. Dieses Problem hatte dann in erster Linie Nora auszubaden, als sie eine gute Runde relativ bewegungsarm auf ihren Armeinsatz wartete – wir arbeiten am Improvisationsvermögen :-) ... Grob waren wir aber zufrieden – schon allein Philipp war zwar nicht ganz muffelfrei :-), aber konnte stolz auf seinen geglückten und auch recht hübsch anzusehenden Radabgang sein. Nicht unbedingt undankbar erreichte die B-Gruppe dann den 4. Platz und konnte sich auch rein vom Notenbild mit einer 5,622 im Verhältnis zu den Vorturnieren steigern. Nach dem Bettfertigmachen des Prinzenmannes waren wir, wie eigentlich immer schier die letzten Anwesenden auf dem Gelände ... So bezogen wir zu fortgeschrittener Stunde unser Übernachtungsquartier im 30 Minuten entfernten Schenkenberg. Wir sind also relativ spät ins Bett und noch später zum Schlafen gekommen und so kam der Anbruch des 2. Tages um 6:00 Uhr früh wohl für alle ... nun ja ... überraschend ... Sonntag hatte die Gruppe Pause, denn einzig Prinzls, Andreas und Eriks Form war für heute noch einmal für den Einzelstart gefragt. Dieser lies zwar eine versöhnliche 7,505 springen, war aber noch nicht das Optimum, was vielleicht auch dem zweiten Frühstücksbrötchen auf Eriks Konto zuzuschreiben ist (?). Nun wurde mit einem Eis in der Hand – denn im Gegensatz zum Vortag hatten wir den Eismann dieses Mal nicht verpasst – auf die abschließende Siegerehrung gewartet. Auch dieser Tag brachte einen 4. Platz in der ersten Abteilung der Einzelvoltigierer ein. Fazit: Ein schönes, sehr wetterfreudiges und mehr oder minder leistungsbefriedigendes Wochenende mit großem Spaßfaktor. Erik Oese |
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Turnierbericht: Birkenhof Oberhavel (20.05.06) |
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| Ein aufatmendes „Gott sei Dank“ raunte durch die Gruppe, als wir hörten, dass es erst 6.30 Uhr losgehen sollte. Tatsächlich stiegen sechs Voltigierer mit nur zehn Minuten Verspätung in den Bus ein. Die Jungs wurden zu Nora und Annette (Noras Mutti) ins Auto verbannt, da die Mädels schon die Qualen des Einflechtens, aus Zeitgründen, während der Fahrt durchstehen mussten :-). Damit verpasste Christin ihnen ein dauerhaftes Lächeln :-). Ca. 3,5 Stunden später hatten wir unser Ziel, den Birkenhof erreicht und unser größtes Mitglied stand versorgt in seiner Leihbox . Wir Zweibeiner freuten uns währendessen mal wieder über die „Sanitären Anlagen“. Jaah auch diesmal hieß es wieder Toi Toi Toi auf den blauen Kabinen. Trotzdem waren wir alle guter Laune und kurze Zeit später packte uns mal wieder die Spiellust, sodass wir den Spielplatz in unmittelbarer Nähe einige Zeit in Beschlag nahmen. 12.30 Uhr trafen wir uns alle beim Prinzl und begannen langsam mit den Vorbereitungen für den ersten Start. Pflicht war angesagt. Diesmal gab es eine kleine Veränderung in der Gruppenaufstellung. Nach langer Zeit ging unser „alter Hase“ Margot wieder an den Start, die vor Aufregung fast hyperventilierte. Unsere Pia war leider aus beruflichen Gründen verhindert. Der Einlauf, den wir erst eine Woche vorher einstudiert hatten, verlief ziemlich reibungslos. Im Großen und Ganzen klappte alles recht gut bis auf zwei unfreiwillige Bodenberühren, die uns zwei Kuchen einbrachten. Denn durch eine Abmachung mit den Trainern, gibt es pro Sturz in der Pflicht einen Kuchen beim Training. Unsere jüngste Turnerin Chrissi, dachte sich beim Stehen, dass der gute Prinz eine Liebkosung verdient hätte und umarmte ihn kurzer Hand, wobei sie sich hinlegte. Der liebe Erik ging bei der selben Übung seiner Lieblingsbeschäftigung nach und spazierte eine Runde auf dem Rücken. Ansonsten verlief alles recht unspektakulär, auch wenn bei einigen die Spannung in den Beinen etwas nachließ. Nachdem wir „unseren Großen“ versorgt hatten und eine Lagebesprechung abgehalten haben, hieß es ersteinmal „Essen fassen!“. Wer seine eigenen Bemmen (Schnitten) von zu Hause schon vertilgt hatte, bediente sich an dem Verpflegungszelt, welches ein reichliches Angebot zur Verfügung stellte. Obwohl uns die Müdigkeit nach dem Essen übermannte, folgte nach einer kurzen Ruhephase der zweite Streich. !!!DIE KÜR!!! Für diese hatten wir ungewöhnlich viel Zeit. Die Absprache zwischen den Voltis war diesmal nicht so ein großes Problem, wie es in Herrenkrug der Fall war. Nora, die schon beim Training einen einarmigen Handstand versuchte, probierte es an diesem Tag gleich freihändig, was unwillkürlich zu einem Sturz führte. Nach einem kurzen Orientierungsverlust, ging es aber gleich wieder hoch und die Kür wurde wie gewohnt durchgezogen. Durch die Schni Schna Schnappi Musik in der Kür von Susi, Caro und Chrissi konnten sich Voltigierer und Zuschauer ein Lächeln nicht verkneifen. Mit der Endnote 5,473 waren wir vorerst zufrieden und waren mit dem Preis für den 2. Platz, einem Regenschirm, sehr dankbar aufgrund des schlechten Wetters, das uns auch auf der Heimreise begleitete. Ca. 23.00 Uhr brachten wir Prinz ins Bett und waren froh, dass wir es ihm nach einiger Zeit gleichtun konnten. Nora Furchner und Margot Zwar |
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Turnierbericht: Herrenkrug (22.04.06) |
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| 5:00 Uhr (!) trafen sich alle Voltigierer, um in Richtung Magdeburg zum 1. Turnier in dieser Saison loszudüsen. Halt ... nein: Es waren doch nicht >>alle<< gemeint. Unser Murmeltier Andreas lag mit dem Aufwachen ein wenig hinter dem Zeitplan – verschlafen... Kein Problem: Prinzl kooperierte beim Aufladen auf den Hänger und so konnte die Voltikolonne auch schon losrollen. Von einem ominösen, aus dem Nichts entstandenem Dauerhupen im Voltibus geplagt, betraten 6 Voltis plus 2 Trainer nach 3,5 Stunden Fahrt >>Herrenkruger Boden<<. Was, nur 6 Voltigierer? Jepp, denn unser fleißiger Marco fuhr nicht nur sein Schatzl Susi zum Turnier, sondern nahm gleich noch die verbliebenen Gruppenvoltigierer und unsere Margot, die sich das Ereignis nicht entgehen lassen wollte, als Schmankerl mit. Auf dem Gelände des RC Herrenkrug e.V. angelangt, stellte sich nach etwa 5 Minuten intensiver Auseinandersetzung mit der wohl wichtigsten Frage nach solchen Autofahrten: „Wo sind hier die Toiletten?“ sanitäre Ernüchterung ein: „Dixiklo, Dixiklo – macht keinen Voltigierer froh“, hieß es dann später bei der „Stillen Post“ (nach dem Mittagessen) mit unseren Kleinsten. Für unseren Allerkleinsten – Olli – war es der erste Einsatz in der Reihe unserer Moritzburger B-Gruppe. Dafür machte er als Ersatzmann trotzdem einen deutlich professionelleren Eindruck als mancher >>alter Hase<< beim ein wenig aufgerüsteten neuen Einlauf: Zuerst wollten Philipps Gedanken nicht so recht den anderen hinterher und er wäre – allerdings nur beinahe – nach dem ersten Richtergruß fast nicht losgerannt und danach verfiel Erik beim Auslaufen – von den anderen befürchtet – zurück ins alte Verhaltensmuster und wollte doch tatsächlich unsere „Choreo“ vom letzten Jahr ein kurzes Revival gönnen. Wie auch immer; zuvor hieß es erst einmal „Pflicht-time“. Resultat? Hm, für den Einstiegswettkampf eigentlich keine unerwartete Leistung: Ein paar Galoppsprünge zu kurz ausgehaltene Fahnen, zwei, drei schwieriger zu identifizierende Steher, Scheren - normal wie im Training, aber keine „Überraschungspatzer“. Allerdings war Nora der Ablauf vielleicht ein bisschen zu linear, so dass sie sich kurzer Hand entschloss allen Anwesenden ein einatmendes „hh“ abzuringen, als sie beim 1. Teil Flanke ungewohnt viel Schwung mit sich nahm und außen am Pferdehals vorbei wortwörtlich „abschmierte“ – d.h., dass sie rotierend vielmehr mit dem Gesäß als den Fußsolen ihre Bewegungsenergie an den Boden weitergab :-) Fazit: schön durchgezogen! Es blieb einzig ein Problemchen: Das Zeitmonster >>Pflichtübergänge<< hat uns wieder einmal gefressen... Hier und da ein Sekündchen ausgiebiger konzentriert und schon fürchten alle um die Kürzeit, die wie sich noch herausstellen sollte trotzdem eine 4 vor dem Komma trug. Unser Lieblingsprinz, der sich spätestens ab Beginn des 2. Pflichtblockes ein freudiges Lob für seinen gleichmäßigen Galopp verdient hatte und eigentlich nur anfänglich vermehrtes Lampenfieber zeigte, präsentierte sich insgesamt recht fit. Nachdem unser „Großer Schwarzer“ fürs erste fertig versorgt war und sich das vorher doch eher trübe Wetter für mehr Sonne entscheiden konnte, gaben die Moritzburger beim gemeinsamen Mittagessen ihrem Hunger nach und einen unvorsichtigen Augenblick später war Margots Schokokuchen complètement vernascht... Da bis zum zweiten Start mit der Kür noch Zeit war, konnten alle beim Zuschauen bei den Einzelturner noch ein wenig relaxen. Als dann die Noten der Pflichten für die B-Gruppen bekannt wurden, stand die Planung für die Kür schnell fest: Aufholen! Nur leider mussten hieran schon nach Eriks – Zitat Andreas: „ein bissel übermotiviertem“ - also verpatztem Aufgang in den Liegestütz und dem erkennbar nicht so angedachtem „Absprung“ von Rikki samt Erik ein paar Abstriche gemacht werden. Sicherlich vor allem auch zur eigenen Freude glänzte Nora dann bei ihrer persönlichen „kritischen Übung“ – dem Handstand (von Philipp gehalten). Ansonsten verlief der zweite Kürteil trainingsnahe und Caro & Chrissi konnten ein Lächeln bei ihrer Kür >>gezwungenermaßen<< durch die Schni-Schna-Schnappi-Musik kaum zurückhalten :-). Ein Platz auf dem Treppchen hat uns eine Gesamtwertnote von 4,782 zwar nicht beschert, aber mit dem olympischen Geist im Hinterköpfchen hat man uns immerhin auf dem 5. Platz wiedergefunden – also na ja....von fünf gestarteten B-Gruppen :-) ... Von Demotivation kann aber nicht die Rede sein - im Gegenteil: Alle schienen glücklich gewesen zu sein, mal wieder ein Turnierchen besucht zu haben. So gingen am Abend wahrscheinlich alle geschafft aber doch irgendwie zufrieden ins Bett, nachdem der „Prinzexpress“ ca. 23.30 Uhr am heimischen Stall gelandet war. |
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Lehrgang mit Kai VorbergAm 17. und 18.12.2005 fand bei uns ein Lehrgang mit dem Voltigierweltmeister Kai Vorberg statt. Damit wir aber nicht allein vom Lehrgang profitieren, luden wir uns noch die Thüringer Voltigiergruppe vom PSV Waltersleben ein. So teilten wir uns nicht nur in die Kosten rein, sondern hatten alle noch mehr Spass und lernten was dazu. Wir warteten also am Samtagmorgen freudig auf Kai und die Thüringer. Eigentlich war ja 9.00 Uhr Treff am Stall geplant, doch es war keiner da. Also warteten wir geduldig weiter auf die Ankunft der anderen. Gegen 9.30 Uhr kamen die Thüringer dann auch. Noch völlig ausser Puste, erzählten sie uns von ihrem Unglück, welches diese Verspätung verursacht hatte. Sie kamen mit ihrem Pferdehänger den „viel zu steilen Berg“ in Boxdorf nicht hoch, denn es hatte die ganze Nacht zuvor geschneit. Also hieß es für die Voltis aussteigen und schieben !! Nun gut dann waren wir ja vollzählig ... oder ?! Wo blieben die Trainer mit Kai ? Sie wollten ihn doch schon vor einer Stunde vom Flughafen abgeholt haben! Da klingelte auch schon das Telefon: Der Dresdner Flughafen ist komplett eingeschneit, Kai ist in Berlin-Schönefeld „notgelandet“. Wir sollen doch bitte schon mal in die Turnhalle gehen und uns erwärmen, damit wenn Kai dann da ist, wir gleich richtig loslegen können. Gesagt, getan! Also bauten wir unsere „Holzpferde“ auf und bereiteten die Turnhalle soweit vor. Mit 2 Stunden Verspätung standen unsere Trainer dann, mit Kai im Schlepptau, vor uns und grinsten uns zufrieden an. Er stellte sich kurz vor, entschuldigte die Verspätung und schon gings los. Als erstes spielte er mit uns ein paar lustige Aufwärmspiele. Dann zeigte er uns verschiedene Spannungsübungen und ließ uns verschiedene Dehnübungen machen. Jetzt wollte er sich von unserem Leistungsstand überzeugen und ließ jeden Einzelnen auf dem Holzpferd einen Stützschwung turnen. So verging der Rest des Vormittags bis uns der Hunger überkam, den wir mit ein paar selbstgemachten Salaten und leckerem Kuchen besänftigten. Dann hieß es wieder aufpassen und anstrengen. Am meisten übten wir Stützschwünge vorwärts wie rückwärts und Handstände. Gegen 17.00 Uhr hieß es dann das neu Dazugelernte auf dem lebendigen Pferd geschickt anzuwenden. Die Walterslebener hatten ihr Pferd leider wegen der Witterungsverhältnisse nicht mitbringen können. Also schauten sie uns fleißig zu und nahmen sich die Tipps mit für ihr eigenes Training. Gegen 20.30 Uhr war dann erstmal FEIERABEND !! Wir versorgten unser Pferd und fuhren erschöpft, aber froh nach Hause. Die Walterslebener waren Schlafgast bei den Moritzburgern und so wurde am Abend noch über Neuigkeiten in der Voltiszene getratscht und der Tag ausgewertet und dann endlich geschlafen. Am 18.12. ging es dann frisch und mehr oder weniger munter um 8.30 in die Turnhalle. Wir begannen wieder mit Aufwärmspielen und weiter gings mit Spannungs- und Dehnübungen. Als wir dann warm und „ausgeleiert“ genug waren, ging es wieder an unser geliebtes Holzpferd, um weiter an den Scheren zu üben. Um 12.00 Uhr bekamen wir dann alle wieder Hunger und bedienten uns mit der selbstgebackenen Pizza und Salaten. Während des Essens konnten wir es uns dann nicht verkneifen, Kai über seine Gruppe und seinen Verein auszufragen. Nach dem Mittag hieß es dann Abschied von den Thüringern nehmen, denn sie hatten noch den weiten Weg bei Schnee und Eisglätte vor sich und mußten etwas mehr Zeit einplanen. Da wurde noch schnell ein Gruppenbild mit Kai gemacht und dann waren sie auch schon weg ... Wir machten uns noch mal auf den Weg zur Reithalle und lieferten uns dabei einer fetten Schneeballschlacht. Dann wurde noch mal auf Prinz voltigiert und unser letzten Kraftreserven mußten dran glauben, als wir bei der Schere alles gaben. Gegen 15.00 Uhr hieß es dann auch Abschied von Kai nehmen. Er machte sich wieder auf den Weg nach Köln in heimische Gefilde, nicht ohne einen bleibenden, sehr netten Eindruck zu hinterlassen. Wir haben an dem Wochenende viel gelernt und sind im Training schon wieder ein ganzes Stück vorangekommen. Pia und Susanne Zöbisch |
Freudentränen für Moritzburg |
Bei 32°C im Schatten sind wir am 28.05.05 in Bensdorf beim Voltigierturnier als C-Gruppe an den Start gegangen, als frischgebackene B-Gruppe sind wir am Abend wieder heimwärts gefahren. Nachdem wir letztes Jahr unsere erste B-Note in Schenkenberg bekamen, stand für diese Turniersaison das Ziel die zweite B-Note zu sammeln. Das daß schon beim zweiten Turnier klappen sollte, hatte wohl keiner gedacht. Umso größer war die Freude über die erreichte 5,8 und bei einigen aus der Gruppe flossen sogar Freudentränen. Auch für uns Trainer war das einer der schönsten Augenblicke, die strahlenden Gesichter der Gruppe zu sehen. Man weiß wofür sich aller Aufwand lohnt und die Voltigierer werden für alle Anstrengungen, schweißtreibendes Krafttraining, gerannte Kilometer und schmerzhafte Dehnstrapazen belohnt. Auch unser Pferd Prinz zeigte sich von seiner besten Seite und erhielt einen Ehrenpreis für die besten Pferdnoten bei 8 C-Gruppen. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Für dieses Jahr haben wir uns noch die Sächsische Meisterschaft im September vorgenommen. Bis dahin heißt es die neue Pflicht üben und hier und da noch ein bissel „rumfeilen“. Aber wir sind guter Dinge und wollen vor allem auch zeigen, dass Voltigieren nicht nur auf dem Pferd stattfindet, sondern mit dem Pferd. |
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